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4. Februar 2010 Auschwitz-Ausstellung in der Bürgerhalle des Rathauses in Wolfsburg bis 19. FebruarSeit 20 Jahren engagieren sich Auszubildende der Volkswagen Coaching aus allen deutschen Standorten gemeinsam mit jungen polnischen Kollegen von Volkswagen Motor Polska und polnischen Berufsschülern bei der Erhaltung und Restaurierung der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Dies ist nur eines von vielen Projekten, die Volkswagen mit dem Internationalen Auschw itz-Kommitee entwickelt hat. Es sind prägende Erfahrungen für die Teilnehmer, die verändern, aber auch stolz machen. Erst kürzlich wohnten Volkswagen Auszubildende auf Einladung des Internationalen Auschwitz-Komitees der Kranzniederlegung am internationalen Gedenktag zu Ehren der Opfer des Holocaust bei. Mit dabei auch der israelische Präsident Schimon Peres und Bundespräsident Horst Köhler. Am gleichen Tag überreichten sie, gemeinsam mit Überlebenden des Holocaust, der Kanzlerin eine „Gabe der Erinnerung“, das umgedrehte B aus dem Schriftzug „Arbeit macht frei“, der über dem Eingang des ehemaligen Konzentrationslagers befestigt ist. Den Schriftzug kennen die Auszubildenden gut. Sie alle haben im letzten Jahr an der Gedenkstättenarbeit teilgenommen und werden durch die Begegnung mit Überlebenden zu Zeitzeugen der Zeitzeugen. Aus den Erlebnisberichten und Bildern der Auszubildenden ist eine Wanderausstellung entstanden, die noch bis zum 19. Februar in der Bürgerhalle des Rathauses in Wolfsburg gastiert und ab Mai in Kassel Station machen wird. „Versöhnung kann nur dort wachsen, wo man sich begegnet“, so Wolfsburgs Oberbürgermeister Rolf Schnellecke bei der Eröffnung. Die Bilder gingen unter die Haut und trügen dazu bei, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Der Vizepräsident des Intenationalen Auschwitz-Komitees, Christoph Heubner, ergänzte: „Die Auszubildenden haben daran mitgewirkt, dass aus Erinnerung Kraft erwächst.“ Nicht nur die Ausstellung selbst, sondern auch die Eröffnung war ein besonderes Ereignis. Daran nahmen neben Jürgen Haase, Geschäftsführer der Volkswagen Coaching GmbH, dem stellvertretenden Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzenden Bernd Wehlauer und der Vize-Direktorin der Staatlichen Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau auch die Auszubildenden teil. Vor allem der Bericht eines Überlebenden, des Warschauer Journalisten Marian Turski, bewegte die Zuhörer sehr. „Den Schrecken, der dort passiert ist, kann nur erfassen, wer selbst dort war“, so Tom Wolters, Volkswagen Auszubildender. „Aber wir sind auch stolz zu zeigen, wozu Jugendliche in der Lage sind.“ ac/cp Quelle: "autogramm" – VW-Mitarbeiter-Zeitung
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