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3. Juni 2010 Pläne für die neue Ausstellung in AuschwitzSeit mehr als zwei Jahren arbeitet eine internationale Expertenkommission, die von der Staatlichen Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau initiiert und eingeladen wurde, an der Konzeption einer neuen zentralen Ausstellung für die Gedenkstätte im ehemaligen deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Die derzeitige im Lager befindliche Ausstellung war 1955 von Überlebenden des Lagers gestaltet worden: Hierzu sagte der Präsident des Internationalen Auschwitz Komitees, Noach Flug: "Seit 1947 haben Überlebende an diesem Ort daran gearbeitet, dass das was in Auschwitz geschehen ist, so weit als möglich sichtbar bleibt und nicht in Vergessenheit gerät. Die Ausstellung von 1955 sieht und beschreibt Auschwitz mit den Augen der ehemaligen Häftlinge - aber auch auf dem Hintergrund der damaligen politischen Situation in einer geteilten Welt: Heute ist unser Blick freier, breiter und vielfältiger geworden: Unsere Augen sind auf Auschwitz und auf Birkenau gerichtet: Die Vernichtung der jüdischen Menschen aus ganz Europa, die Vernichtung der Sinti und Roma, die Ermordung so vieler Polen, der sowjetischen Kriegsgefangenen, politischer Häftlinge - auch aus ganz Europa -, all dies muss in der neuen Ausstellung so erzählt werden, dass es die Köpfe und die Herzen der Besucher - vor allem der jungen Menschen unter ihnen - erreicht." An der jetzigen Neukonzeption arbeiten für das Internationale Auschwitz Komitee die Überlebenden Noach Flug und Marian Turski mit. Weiter beteiligt sind Christoph Heubner, Vizepräsident des IAK und die ehemalige Direktorin der Gedenkstätte Dachau, Dr. Barbara Distel. Jetzt hat Barbara Distel ihre grundsätzlichen Überlegungen zur Arbeit der Expertenkommission vorgelegt [mehr]. zum Konzept von Dr. Barbara Distel
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