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alex deutsch in birkenau
© alle Fotos: Ines Doberanzke


Eröffn
ung der Ausstellung über das Leben von Alex Deutsch in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Oswiecim/Auschwitz

Rückkehr nach Birkenau


Noch einmal wollte der 95-jährige Auschwitz-Überlebende Alex Deutsch an den Ort zurückkehren, an dem seine Frau und sein Sohn ermordet wurden. Und er wollte diese Tage mit jungen Menschen verbringen, um – wie schon in vielen, vielen Gesprächen zuvor – über seine Erinnerungen an Auschwitz und sein Leben danach zu berichten: Gemeinsam mit Auszubildenden von Volkswagen und polnischen Schülern stand er auf dem Wachturm des Eingangstores des Lagers Birkenau: Die Worte fielen ihm schwer, als er erklärte, was hier geschehen war und was ihn bis heute mit diesem Ort verbindet.

Am Abend des 15. Januar dann wurde in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Oswiecim/Auschwitz die Ausstellung des Saarländischen Adolf-Bender-Zentrums über das Leben von Alex Deutsch eröffnet. 200 meist junge Gäste waren zu der Eröffnung erschienen. Die Vizedirektorin der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau Krystyna Oleksy sprach ein Grußwort. Sie dankte Alex Deutsch für sein jahrzehntelanges Engagement und begrüßte die gemeinsame Initiative des Internationalen Auschwitz Komitees und der Internationalen Jugendbegegnungsstätte.

Der Aufenthalt von Alex Deutsch in der Gedenkstätte und seine Gespräche mit den jungen Deutschen und Polen wurden vom deutschen Fernsehen (ARD) dokumentiert.

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