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28. März 2010 Die Vernichtung der europäischen Juden in Birkenau: Französische Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau fordern die Einrichtung einer ständigen Ausstellung im ehemaligen Vernichtungslager Birkenau.
In der Erklärung der Überlebenden heißt es: „Seit mehr als einem halben Jahrhundert organisiert die Union des Deportés d’Auschwitz Gedenkreisen oder Gruppenbesuche zum Lager von Auschwitz und Birkenau. Dies geschieht systematisch in Anwesenheit von ehemaligen Deportierten, die im Laufe der Besuche und in unterschiedlicher Arbeit und Weise auf ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Situationen in diesen zwei Lagern Bezug nehmen. Sie helfen so den Besuchern, sich dieser Besonderheiten bewusst zu werden. … Durch das Fehlen einer Ausstellung in Birkenau wird – wenn wir einmal nicht mehr da sein werden – nur bei Führungen durch Museumsführer erläutert werden, was an diesem Ort geschehen ist: Die Bedingungen des Überlebens in den Blöcken, die Brutalität, die Ermordung im industriellen Maßstab“. „Eine Ausstellung in Birkenau, die von den zuständigen polnischen Autoritäten und internationalen Organisationen wie der französischen Stiftung zur Erinnerung an die Shoah, dem vom polnischen Ministerpräsidenten berufenen Internationalen Auschwitz Rat, dem Internationalen Auschwitz Komitee, Jüdischen Organisationen und der Staatlichen Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau erarbeitet werden sollte, sei deshalb dringend geboten“, fügte Raphaël Esrail, der Generalsekretär der Union des Deportés d’Auschwitz hinzu. |
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