Am 21. Januar 2010 war die diesjährige Ausstellung des Internationalen Auschwitz Komitees zum 65. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz „Was in Erinnerung bleibt …“ in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand eröffnet worden. Im Einladungstext hieß es:
„Was wird bleiben von unseren Erinnerungen, unseren Beschreibungen, unseren Bemühungen, fragen sich die Überlebenden der Konzentrationslager … .“ „Wir hatten die Chance, Gesprächspartner der Zeitzeugen zu sein“, fassen Auszubildende der Volkswagen Coaching und ihre polnischen Kolleginnen und Kollegen nach Gesprächen mit Überlebenden und nach dem Betrachten der 1947 in Auschwitz-Birkenau gefundenen Bilder des unbekannten Zeichners „MM“, die hier erstmals gezeigt werden, zusammen. Und sie wissen: „Heute sind wir verantwortlich.“
Am 15. Juli wurde die viel besuchte Ausstellung nun beendet: Aus diesem Anlass präsentieren wir einige Auszüge aus dem Gästebuch der Ausstellung:
"Beeindruckende und wichtige Ausstellung zu diesen unsäglichen, staatlich angeordneten Verbrechen aus dem "Land der Dichter und Denker". Ich hoffe, die Menschen werden sich zum Positiven weiter entwickeln - auch dadurch, daß diese dunklen, abartigen Zeiten nicht vergessen werden. Jeder Schüler im Inland, aber auch im Ausland sollte dazu gebracht werden, daß zu diesen Verbrechen ...."was in Erinnerung bleibt", damit daraus etwas für den eigenen Lebensweg gelernt werden kann: Die Würde des Menschen ist wichtig!"
25.2.2010 – Nicolas Adolph, Lauterbach, Deutschland
"Diese Ausstellung hat mich mehr als nur berührt. Sie hat mich gefangen und wird eine lange Zeit nachwirken. Einige Plakate, Bilder und Texte. Zwei Räume. Dies genügt, um mich einzufangen, um meine Selbstbeherrschung auf eine harte Probe zu stellen. Insbesondere die Bilder. Das Blut, rötlich gemacht, auf einem der letzten Bilder, in Form eines Herzens. Unser Herz müssen wir uns erhalten, unser Mitleid darf nie enden. Das verspreche ich als "Nachfolgerin" im Gedenken an die Opfer des Holocaust."
18.3.2010 – Kristina Willmes, Münster, Deutschland
"Bin sehr beeindruckt von der Ausstellung! Europa soll seine Freiheit und Demokratie schützen: Keine falsche Toleranz!"
7.4.2010 – Renata
"It is wonderful to see Germany has come to terms with its past and is prepared to learn the necessary lessons, the ones that allow it to maintain democracy and respect for mankind.
Japan still has some way to go. A wonderful exhibition of stories"
16.5.2010 – Tim, Australia
"Thank you for the interesting exhibition. These things can never be shown enough, let them be said again and again and again. So we will never forget and never repeat. To young people like me this seems unimaginable, but it happened, so we need to see and try to imagine it."
10.6.2010 – Linda, (the Netherlands)
"As a young college student from the states I have just completed a 3-week study abroad course on the history of the Holocaust; returning to Berlin and to this museum and see the resistance and the paintings from Auschwitz sews a fine cap-stone of my trip. The sentiment of "never again" is empty unless we constantly work to make it true. Fascism is not a museum curio, but a still existent threat. I have seen what I need to know how to help save my country; I enjoy you to save yours."
5.7.2010 – Nicholas Lake, California, USA