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Ehrung für Christoph HeubnerSeit mehr als zwanzig Jahren betreut Christoph Heubner als Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees Auszubildende der Volkswagen Coaching GmbH, und ihre polnischen Kolleginnen und Kollegen sowie Führungsnachwuchskräfte und Meister des Volkswagen Konzerns während ihrer Seminar- und Arbeitsaufenthalte in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Jetzt wird Heubner für sein Engagement während der Betriebsversammlung der VW AG in Wolfsburg am 16.3. geehrt. Seit zwanzig Jahren fahren Auszubildende von Volkswagen in die Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz, bei deren Entstehung sich die Volkswagen AG erstmals 1986 finanziell engagiert hat. Sie arbeiten jeweils 14 Tage in der Gedenkstätte Auschwitz, um – gemeinsam mit jungen Polen – bei der Erhaltung dieses so wichtigen Denkmales mitzuhelfen. Christoph Heubner hat die Auszubildenden von Anfang an begleitet. Anfangs war er Leiter des Polenreferates der evangelischen Organisation "Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste, später wurde er von den Auschwitz-Überlebenden zum Exekutiv-Vizepräsidenten des Internationalen Auschwitz Komitees gewählt. Der Vorgänger Heubners bei der Aktion Sühnezeichen, Volker von Törne, hatte gemeinsam mit ehemaligen Auschwitz-Häftlingen die Idee einer Internationalen Jugendbegegnungsstätte entwickelt – zu einer Zeit, als ein solches Ansinnen wie eine verrückte Utopie erschien: 1977 kaufte Willy Brandt den ersten symbolischen Baustein für das Gebäude. Nach dem frühen Tod Volker von Törnes 1980 war es Christoph Heubner, der an der Utopie und der Idee einer Internationalen Jugendbegegnungsstätte gerade in Oswiecim/Auschwitz festhielt. Leszek Szuster, heute Direktor der IJBS, erinnert sich an den Beginn seiner Arbeit: "Natürlich war mir die Geschichte des Hauses im Kontext der polnisch-deutschen Beziehungen wichtig. Am dunkelsten Ort unserer gemeinsamen Geschichte dieses Haus für die Zukunft – es war Christoph Heubner, der nicht müde wurde und diese Idee propagierte. Er hatte das Staffelholz von den ehemaligen Häftlingen übernommen." Und Marian Turski, Auschwitz-Überlebender und heute ein in Polen und Europa weithin bekannter Journalist, fügt hinzu: "Heubner hat der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Wenn Christoph Heubner die Auszubildenden von Volkswagen und ihre jungen polnischen Kollegen durch die Gedenkstätte führt, dann geht es nicht nur um die Vergangenheit: Und Bernd Wehlauer, stellvertretender Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der VW AG, der Volkswagen auch im Stiftungsrat der Internationalen Jugendbegegnungsstätte vertritt, Ingrid Heinisch
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