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Busübergabe


29. März 2011

Busübergabe in Oswiecim

Im Rahmen der Betriebsversammlung am 16. März hatte Betriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh Christoph Heubner vom Internationalen Auschwitz Komitee für die zwanzigjährige Zusammenarbeit im Rahmen der Gedenkstättenarbeit von Volkswagen gedankt und für die Arbeit des Internationalen Auschwitz Komitees eine Volkswagen Caravelle übergeben.
"Mit großer Freude geben wir heute – im Einvernehmen mit der Volkswagen AG - diesen schönen Bus an die Gedenkstätte Auschwitz weiter. Wir wissen welch wichtige Arbeit die Mitarbeiter der Gedenkstätte für die Besucher aus aller Welt, für die Erinnerung und für die Zukunft leisten. Die kontinuierlich steigende Zahl der Besucher ist der beste Beweis für die Bedeutung dieser pädagogischen und politischen Arbeit. Deshalb soll dieser Bus für die Betreuung der Überlebenden und für die Arbeit des Internationalen Bildungszentrums in der Gedenkstätte eingesetzt werden", betonte Christoph Heubner, der Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees, bei der offiziellen Übergabe des Busses in Oswiecim.

Der Direktor der Gedenkstätte Auschwitz Birkenau, Piotr Cywinski dankte sowohl dem Internationalen Auschwitz Komitee wie auch der Volkswagen AG für diese großzügige Geste: "Sie helfen uns mit diesem Bus sehr bei unserer internationalen Arbeit hier an diesem Ort des Gedenkens, der für die Welt so wichtig ist. Ebenso herzlich aber danken wir den Auszubildenden von Volkswagen und den Schülern der technischen Berufsschule aus Bielsko-Biala, die gemeinsam vier Mal jährlich hier in der Gedenkstätte arbeiten. Beides gehört für uns untrennbar zusammen: Der Bus als Geschenk und das Interesse und das Engagement gerader junger Menschen."

An der Übergabe nahm auch Kazimierz Albin aus Warschau teil, der im Juni 1940 – gemeinsam mit seinem Bruder – als 17-jähriger nach Auschwitz transportiert und dort zur Nummer 118 gemacht worden war.
"Kazimierz Albin hat schon sehr oft mit unseren Gruppen Gespräche geführt und die Jugendlichen beeindruckt und nachdenklich zurück gelassen. Es ist sehr wichtig für uns, dass er heute hier dabei ist", sagte Ines Doberanzke, die für die Volkswagen Coaching die Gedenkstättenarbeit betreut.

Gemeinsam mit Axel Passeier, Ausbilder der Volkswagen Coaching aus Wolfsburg, nehmen die Azubis aus Wolfsburg und Hannover und ihre polnischen Kolleginnen und Kollegen heute ihre 14-tägige Mitarbeit in der Gedenkstätte auf. "Diese Arbeit ist wichtig und der Ort ist wichtig – für uns", sagte Sarah Seidel, Auszubildende aus Wolfsburg. "Das habe ich schon nach zwei Tagen verstanden. Deswegen bin ich sehr froh, dass wir heute die Übergabe des Busses unseres Unternehmens mitgestalten konnten."

 

Busübergabe 2

 

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