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VW-Auszubildende treffen nach ihrem Arbeitseinsatz in der Gedenkstätte Auschwitz EKD-Ratspräsident Nikolaus SchneiderVom 30. Mai bis zum 11. Juni hatten sich erneut Auszubildende der Volkswagen Coaching aus Wolfsburg und Kassel gemeinsam mit polnischen Berufsschülern aus Bielsko-Biala an der Gedenkstättenarbeit in Auschwitz beteiligt. Jetzt wurden sie im Rahmen ihrer Nachbereitung am 30.06. in Berlin vom Ratspräsidenten der Evangelischen Kirche in Deutschland Präses Nikolaus Schneider zu einem Gespräch empfangen. Präses Schneider hörte die Berichte der Auszubildenden über ihre Erfahrungen bei der Arbeit in Auschwitz und aus den Gesprächen mit Überlebenden des Lagers mit großem Interesse und großer Anteilnahme: "Mit Eurer Arbeit seid ihr wirkliche Brückenbauer für das Verhältnis zwischen Deutschen und Polen, zwischen Geschichte und Zukunft. Das ist ein ganz wichtiger Beitrag für ein friedliches Zusammenleben der Menschen in Europa – weil wir aus der Geschichte lernen wollen," betonte Präses Schneider. Zum Abschluss des Gespräches überreichten die Auszubildenden dem Ratspräsidenten "Die Gabe der Erinnerung" des Internationalen Auschwitz Komitees, die von ihren Kolleginnen und Kollegen in Hannover gefertigt worden war. Die kleine Statue zeigt das von den Häftlingen als Zeichen des Widerstandes bewusst auf den Kopf gestellte "B" in der Aufschrift "ARBEIT MACHT FREI". Ein weiteres Exemplar der Statue war im Januar an den UN-Generalsekretär Ban Ki-moon durch Auszubildende und Auschwitz-Überlebende in New York übergeben worden. Nach dem Empfang durch den Ratspräsidenten nahmen die Jugendlichen an dem Johannisempfang der EKD teil: Viele Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft reagierten mit Neugier und Interesse auf die ungewohnten "jungen Gäste". Unter anderem kam es zu einem längeren Gespräch zwischen Auszubildenden und der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Katrin Göring-Eckhardt.
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