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"Noach Flug hat uns Deutschen sein Vertrauen geschenkt"Mit einem Gedenkakt haben Freunde und politische Weggefährten Abschied vom Präsidenten des Internationalen Auschwitz Komitees Noach Flug genommen. Bundespräsident Christian Wulff betonte in seiner Rede: "Noach Flug hat uns Deutschen sein Vertrauen geschenkt. Er war überzeugt, dass wir uns mit unserer Vergangenheit auseinandersetzen und Antisemitismus und Rechtsextremismus bekämpfen, heute wie morgen. Deutschland verliert in Noach Flug einen großartigen Freund und ein echtes Vorbild an Menschlichkeit. Seine Botschaften waren Wahrhaftigkeit, Verständigung und Versöhnung." Der israelische Gesandte, Emmanuel Nahshon, schilderte in seiner Rede Noach Flugs Wirken als israelischer Diplomat und als Vorsitzender der Organisation Holocaust-Überlebender in Israel. Marian Turski aus Warschau und Roman Kent aus New York erinnerten in ihren Reden an die gemeinsamen Jugendjahre mit Noach Flug im Ghetto von Lodz und die ersten Aktionen ihres gemeinsamen Widerstandes gegen Hunger und Demütigung, als sie im Ghetto von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle zogen, und von jedem in eine Schüssel einen oder zwei Löffel Suppe erbaten, um sie an die weiterzugeben, die nichts zu essen hatten. Boaz Levin, der Enkel Noach Flugs, der derzeit in Berlin studiert, erinnerte in bewegenden Worten an seinen Großvater und Ratgeber, der ihm auch den Weg nach Deutschland und nach Berlin gewiesen habe. Christoph Heubner schilderte den Freund und Präsidenten des Internationalen Auschwitz Komitees als großherzigen und weitsichtigen Menschen, der die Entwicklung und den Weg des Internationalen Auschwitz Komitees über Jahre geprägt und gefördert habe. |
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