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Einladung

Berlin, Januar 2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Kooperation mit dem Friedensfilmpreis bei der Berlinale, der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und der URANIA lädt das Internationale Auschwitz Komitee aus Anlass des 2. Internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Januar zu einem Diskussions- und Filmabend ein:

Donnerstag, 18. Januar 2007, 19:00 Uhr, URANIA, An der Urania 17, 10787 Berlin

„als sei nichts geschehen“

In Auschwitz ermordet – diskriminiert, verfolgt und ausgegrenzt bis heute:
Sinti und Roma in Europa

Über Rassismus, Gleichgültigkeit und Verantwortung diskutieren:

Petra Rosenberg, Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma, Berlin-Brandenburg e.V.
Lalla Weiss, Vorsitzende der Roma Union in den Niederlanden
Moderation: Christoph Heubner, Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees

Mit Unterstützung des ORF zeigen wir die Verfilmung der Erzählung von Erich Hackl „ Abschied von Sidonie“ in der Regie von Karin Brandauer.

Der Film und die Erzählung beruhen auf einer wahren Begebenheit: Am 18. August 1933 entdeckte der Pförtner des Krankenhauses von Steyr ein schlafendes Kind. Neben diesem lag ein Papier, auf dem in ungelenker Schrift stand: „Ich heiße Sidonie Adlersburg und bin geboren auf der Straße nach Altheim. Bitte um Eltern.“ – Das Arbeiterehepaar Breitner nimmt Sidonie als Pflegekind zu sich. Es stört sie nicht, dass es ein „Zigeunerkind“ ist. Besonders der eigene Sohn Manfred liebt seine Stiefschwester. Sidonie wächst trotz mancher Anfeindungen ruhig und beschützt auf. Doch im Jahre 1943 greift das Rad der Geschichte unbarmherzig in das Leben von Sidonie und ihrer Pflegefamilie ein.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung beträgt 4,-- Euro.

Wir würden uns freuen, Sie in der URANIA begrüßen zu dürfen.

gez. Christoph Heubner



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