10. bis 18. Februar 2007
Filmfestspiele Berlin
Auch im Jahr 2007 war das Internationale Auschwitz Komitee an der Verleihung des 22. Friedensfilmpreises im Rahmen der „Berlinale“ beteiligt: Sieben Personen gehörten zur Jury des Friedensfilmpreises, in der für das IAK Christoph Heubner mitarbeitete.
Ausgezeichnet wurde der Film „Goodbye Bafana“, des dänischen Regisseurs Bille August: In der Begründung der Jury heißt es:
"Hineingeboren in das System der Apartheid, die er als vernünftig und gottgegeben mit trägt, sucht der Gefängniswärter James Gregory nach bürgerlicher Sicherheit in seiner Familie und nach beruflicher Karriere: Überzeugt von der Grausamkeit der Schwarzen und ihren Absichten, die Weißen aus Südafrika verjagen zu wollen, wird er in einer neuen Aufgabe als Zensor mit dem Häftling Nelson Mandela und dessen Mitgefangenen auf der berüchtigten Gefängnisinsel Robben Island konfrontiert.
Beeindruckt von der Gedankenwelt und der Menschlichkeit Mandelas und der brutalen Gewalt, der die Häftlinge tagtäglich ausgesetzt sind, beginnt im Kopf und im Herzen James Gregorys ein Prozess der Veränderung, der ihn und seine Familie vor existentielle Herausforderungen stellt.
Ein Film, der auf einer wahren Geschichte beruht und uns zeigt, dass auch im starrsten System und unter großem Druck Zivilcourage wachsen kann, die aus einem Mittäter einen selbstständig denkenden und handelnden Menschen werden lässt: eine Ermutigung."
Besondere Aufmerksamkeit fand im Rahmen der Filmfestspiele auch der Film „Die Fälscher“, der auf dem Buch des Auschwitz-Überlebenden Adolf Burger (Des Teufels Werkstatt, Die Geldfälscherwerkstatt im KZ Sachsenhausen) beruht.
Adolf Burger äußerte sich anlässlich der Sitzung der Leitung des IAK im November 2006 in Berlin in einem Interview [mehr].
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