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Pressemitteilung vom 21. September 2007
Brief an die Europäische Union:
Projekte des polnischen Paters Tadeusz Rydzyk nicht fördern
Brieflich hat sich das Internationale Auschwitz Komitee, in dem Auschwitz-Überlebende aus zahlreichen Ländern repräsentiert sind, an den Präsidenten des Europäischen Parlamentes, Prof. Hans-Gert Pöttering, und den Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, gewandt, um seine Besorgnis angesichts einer möglichen Unterstützung von Projekten des polnischen Paters Tadeusz Rydzyk, mit Europäischen Fördergeldern zum Ausdruck zu bringen.
In dem vom Präsidenten des Internationalen Auschwitz Komitees und Auschwitz-Überlebenden Noach Flug unterzeichneten Brief heißt es: „In der ständigen Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus und Rechtsextremismus fühlen wir uns sowohl der Europäischen Union als auch den Vereinten Nationen eng verbunden. Umso mehr empört uns die Aussicht, dass der polnische Pater Tadeusz Rydzyk 15 Millionen Euro an europäischen Fördergeldern für den Ausbau einer Journalistenschule von Radio Maryja erhalten könnte: Pater Rydzyk und Radio Maryja werden europaweit als Symbole eines giftigen und immer aggressiver werdenden Antisemitismus wahrgenommen. Jede Unterstützung ihrer Projekte durch europäische Fördergelder ist inakzeptabel.“
Bei Rückfragen:
Christoph Heubner, Vizepräsident des IAK, Tel. 0172/393 22 62
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