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Pressemitteilung vom 19. Dezember 2007:

Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma:
"Nicht die nötige Bedeutung zugemessen"

 

Mit völligem Unverständnis und wachsender Enttäuschung bewertet das Präsidium des Internationalen Auschwitz Komitees, das am 18. und 19. Dezember in Jerusalem getagt hat, die Tatsache, dass mit der Errichtung des Mahnmals für die ermordeten Sinti und Roma in Berlin noch immer nicht begonnen worden ist.

Gerade angesichts der anhaltenden Diskriminierung und Ausgrenzung von Sinti und Roma in Europa kommt dem Berliner Denkmal, das an den Völkermord an Sinti und Roma durch die Nazis erinnern soll, eine herausragende politische und pädagogische Bedeutung zu.

Wir fordern von den politisch Verantwortlichen in Deutschland, dass sie – in Abstimmung mit dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma – umgehend Anstrengungen unternehmen, einen Baubeginn herbeizuführen.

"Es entsteht der Eindruck, dass dem Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma seitens der Politik nicht die nötige Bedeutung zugemessen wird. Und das ist fatal", betonte der Präsident des IAK, Noach Flug, in Jerusalem.

Jerusalem 19.12.2007

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