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Pressemitteilung vom 15. November 2011

Rechtsterroristen: Link nach Auschwitz

Es wird noch Wochen dauern, bis alle Zusammenhänge und Verbindungen, die die Rechts-Terroristen aus Zwickau über lange Jahre genutzt haben, offen gelegt worden sind. Schon heute lässt die Dimension der Verbrechen und er eisige Hass, der aus ihnen spricht, die Überlebenden der deutschen Konzentrationslager alarmiert und entsetzt zurück. Besonders betroffen sind sie durch die Tatsache, dass in der Gedankenwelt der Terroristen offensichtlich Auschwitz wieder einen zentralen Platz einnimmt.

Hierzu betonte Christoph Heubner, der Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees, bei einem Aufenthalt in Zwickau: "Die Endvorstellung der Absichten der Terroristen und die Endstation ihres Denkens ist eindeutig mit dem Thema Auschwitz verbunden. Als bewusst gesetzte Botschaft an die deutsche Gesellschaft ist der Schriftzug 'Nationalsozialistischer Untergrund' auf einem der Bekennervideos in Anlehnung an den Schriftzug 'Arbeit Macht Frei' über dem Eingangstor von Auschwitz gestaltet worden. Die endgültigen Absichten der Rechts-Terroristen sind als Link so deutlich markiert: Vernichtung ihrer Gegner. Wir hoffen, dass die Verantwortlichen in Staat, Polizei und Gesellschaft diese Herausforderung jetzt erkennen."

Für Rückfragen:

Christoph Heubner
Exekutiv-Vizepräsident
Internationales Auschwitz Komitee
0172/3932262


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