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22.06.2014

IAK: Einstellung der Verfahren gegen SS-Wachleute ist ein Skandal

 
 
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Die Einstellungen von Justizverfahren gegen ehemalige SS-Wachleute, die in Auschwitz bei der Ermordung Tausender halfen, ist skandalös.

Christoph Heubner, Vize-Exekutivpräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees: „Offensichtlich ist der Mitleidbonus, der den 'greisen' Tätern entgegengebracht wird, hoch. Dieses jahrzehntelange juristische Versagen Deutschlands bleibt ein fortwährender Skandal. Damit bleibt die Zahl der Auschwitz-Täter, die sich jemals vor Gericht verantworten mussten, lächerlich gering. Zum lebenslangen Leid der Überlebenden steht das in keinem Verhältnis.“