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22.05.2016

Roman Kent, Präsident des IAK, stellte sein Kinderbuch "Lala" in Warschau vor

 
 
Bei der Lesung: In der Mitte Roman Kent, rechts Marian Turski

Bei der Lesung: In der Mitte Roman Kent, rechts Marian Turski

 

 

 

Am Sonntag, dem 22. Mai, stellte der Präsident des Internationalen Auschwitz Komitees Roman Kent (New York) im Warschauer Museum zur Geschichte der polnischen Juden (Polin), sein Kinderbuch, vor. Er erzählt darin über die Anhänglichkeit und Treue seines Hundes "Lala", der allabendlich heimlich dem damals 10jährigen Roman und seiner deportierten Familie ins Ghetto von Lodz folgte. Dort waren Haustiere bei hohen Strafen verboten.

Dass der Hund den Weg zu ihm fand, ihn begeistert jedesmal aufs neue begrüßte, war für den kleinen Roman ein tröstliches Signal dafür, dass die alte Welt vor den Mauern des Ghettos nicht völlig aufgegeben werden musste, dass da noch Hoffnung war: Siebzig Kinder waren mit ihren Eltern gekommen, um Roman Kent zuzuhören und ihm ihre Fragen zu stellen. Schüler aus einer Grundschule in Minsk/Mazowiecki hatten für die polnische Edition des Buches, das bereits in den USA mit großem Erfolg verlegt wurde, Zeichnungen zur Geschichte des Buches beigesteuert. Nach der Lesung standen Roman Kent und sein Freund Marian Turski, der auch Auschwitz überlebt hat, Interessierten zum ergänzenden Gespräch zur Verfügung.

In Bälde wird das Buch – verlegt vom Internationalen Auschwitz Komitee – auch in Deutschland erscheinen.