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26.06.2016

Zum Besuch von Papst Franziskus in Armenien und vor seinem Besuch in Auschwitz: Christen und Juden wollen zusammen für Frieden und gegen Fremdenhass und Antisemitismus beten

 
 
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Die Überlebenden von Auschwitz empfinden wegen der Ähnlichkeit ihrer Erinnerungen von jeher viel Solidarität und Mitgefühl mit dem armenischen Volk. In Berlin betonte in diesem Zusammenhang Christoph Heubner, der Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees:

"Auschwitz-Überlebende in aller Welt danken Papst Franziskus für seinen Besuch in Armenien und vor allem dafür, dass er heute während dieses Besuches erneut die Aufmerksamkeit der Welt auf den Völkermord an den Armeniern richten wird."

Und in Warschau sagte der Präsident des Internationalen Auschwitz Komitees und Auschwitz-Überlebende Roman Kent, aus New York:

"Dieser Papst wirkt in seiner zutiefst menschlichen Art ganz stark gegen das Vergessen. Er richtet seine Blicke nicht nur auf das Elend der Flüchtlinge unserer Tage sondern er lenkt auch die Aufmerksamkeit der Welt hin zu jenen, die – wie wir und die Armenier – unter Völkermord und Hass leiden mussten. Gerade deshalb erwarten wir als jüdische und als christliche Auschwitz-Überlebende den Besuch des Papstes in Auschwitz in wenigen Wochen mit großer Freude. Es ist uns sehr wichtig, dass in Auschwitz und in Birkenau Juden und Christen gemeinsam mit dem Papst für die Flüchtlinge, für Frieden und gegen Fremdenhass und Antisemitismus unserer Zeit beten können, so wie wir es in unserer Einladung an den Papst erhofft haben."