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Andrzej Wajda © Mariusz Kubik

Andrzej Wajda © Mariusz Kubik

Zum Tod von Andrzej Wajda: „Er hoffte auf ein freies Polen in einer europäischen Weite, die für alle Welt und alle Menschen leuchtend offen steht.“

Mit Schmerz und Dankbarkeit verabschieden sich Auschwitz-Überlebende in aller Welt von Andrzej Wajda, dem großen Künstler, der in seinem filmischen Werk Polen und Europa mit den Schmerzen seiner Vergangenheit konfrontierte und seinen Platz immer auf der Seite der Opfer wusste.

Während eines Aufenthaltes in Braunschweig betonte der Exekutiv-Vizepräsident des IAK, Christoph Heubner:

"Wajdas Blick auf die Ursachen von Krieg, Zerstörung und gesellschaftlichen Konflikten war entlarvend und kompromisslos, aber immer war die Liebe zur Welt und zu seinen Mitmenschen das Grundmotiv seines künstlerischen Schaffens und seiner persönlichen Haltung. Ihm war jede nationale Hybris fremd: Er glaubte und hoffte auf ein freies Polen in einer europäischen Weite, die für alle Welt und alle Menschen leuchtend offen steht.

Seine Filme und seine Stimme werden uns fehlen, gerade jetzt."