IAK :: Erinnern an gestern, Verantwortung für morgen

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03.11.2016

Einladung: "Das Vergangene ist noch nicht einmal vergangen. Es gibt Bilder, Erinnerungen und Fragen, die verjähren nicht."

 
 

Gegen das Vergessen – Veranstaltung in Hamburg zum Gedenken an die Pogromnacht 1938.

Liebe Freundinnen und Freunde,

mit Erna de Vries verbindet mich ein schicksalhafter Tag: am 16. September 1943 wurden wir vom Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau gemeinsam in das KZ Ravensbrück verbracht. Uns verbindet auch, dass wir beide nach langen Jahren des Schweigens von dieser Zeit öffentlich sprechen, ganz besonders in Schulen und mit jungen Menschen, damit nie wieder geschehen möge, was damals geschah!

Im Februar 2016 hat Erna de Vries als Nebenklägerin im Detmolder Auschwitz-Prozess ausgesagt. So spät erst, so lange mussten wir darauf warten, dass diese Täter angeklagt werden! Jetzt werden wir erstmals gemeinsam sprechen. Ich freue mich, dass Erna zu uns nach Hamburg kommt zu unserer Veranstaltung

Gegen das Vergessen – zum Gedenken an die Pogromnacht 1938
"Das Vergangene ist noch nicht einmal vergangen. Es gibt Bilder, Erinnerungen und Fragen, die verjähren nicht."

  • am Donnerstag, 3. November 2016,
  • um 19:30 Uhr
  • im Hörsaal des FB Sozialökonomie [frühere HWP], Universität Hamburg,
    Von-Melle-Park 9, auf dem Campus *)

Eingeladen haben wir auch die Anwältin Christine Siegrot, Tobias Reckeweg und weitere Prozessbeobachter des Auschwitz-Prozesses in Detmold.

Kommt und helft uns in unserem Kampf gegen jede Form von Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus und Ausländerfeindlichkeit! Beteiligt euch auch an der Mahnwache auf dem Joseph-Carlebach-Platz am 9. November 2016 (ab 15:30 Uhr).

Es grüßt euch herzlich

Esther Bejarano
(Vorsitzende)
Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

 
Anschließend das traditionelle Konzert:
 "La Vita Continua" mit den Bejaranos & Microphone Mafia
 
Kontakt:
E-Mail: AuschwitzKomitee(iak)t-online.de

*) In Kooperation mit dem Fachschaftsrat Sozialökonomie, dem Internationalen Auschwitz-Komitee, der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg und der VVN-BdA Hamburg
Gefördert durch die Kulturbehörde Hamburg.