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02.11.2016

Pressegespräch in Hamburg: Gegen das Vergessen

 
 

Das Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V. lädt anläßlich des Gedenkens an die Pogromnacht 1938 zum Pressegespräch am 2. November 2016

Herzliche Einladung zu einem Pressegespräch in Hamburg

  • am Mittwoch, 2. November 2016,
  • um 12.30 Uhr
  • im Jüdischen Salon im Café Leonar, Grindelhof 53, 20146 Hamburg

mit den beiden Auschwitz-Überlebenden

  • Erna de Vries, Nebenklägerin im Detmolder Auschwitz-Prozess und
  • Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees

Im Februar 2016 hat Erna de Vries als Nebenklägerin im Detmolder Auschwitz-Prozess ausgesagt. Über 70 Jahre mussten die Überlebenden warten, bis die Täter angeklagt wurden. Erna de Vries und Esther Bejarano verbindet auch ein schicksalhafter Tag: am 16. September 1943 wurden sie gemein­sam vom KZ Auschwitz in das KZ Ravensbrück verbracht, beide mussten für Siemens Zwangsarbeit leisten. Nach langen Jahren des Schweigens sprechen beide öffentlich von dieser Zeit, ganz beson­ders in Schulen und mit jungen Menschen. Gemeinsam werden beide Frauen jetzt erstmals öffentlich sprechen.

Seit drei Jahrzehnten erinnern wir, ein Verband der Überlebenden des Konzentrations- und Vernich­tungslagers Auschwitz, ihrer Angehörigen und Freund*innen, an die Pogromnacht am 9. November 1938. Jetzt, 78 Jahre nach dem Novemberpogrom, 71 Jahre nach der Befreiung vom Faschismus, im Jahr der vermutlich letzten Urteilsverkündung gegen einen SS-Aufseher im Auschwitz-Prozess in Detmold, laden wir ein zu einem Pressegespräch anlässlich unserer Veranstaltung

„Das Vergangene ist noch nicht einmal vergangen. Es gibt Bilder, Erinnerungen und Fragen, die verjähren nicht.“  Zum Auschwitz-Prozess in Detmold 2016

  • am Donnerstag, 3. November 2016,
  • 19.30 Uhr,
  • im Hörsaal des FB Sozialökonomie [frühere HWP], Universität Hamburg, Von-Melle-Park 9 [Campus], 20146 Hamburg.
  • In Kooperation mit dem Fach­schaftsrat FB Sozialökonomie, dem Internationalen Auschwitz-Komitee, der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg und der VVN-BdA Hamburg. Gefördert durch die Kulturbehörde Hamburg.
  • Bei Bedarf wird in Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht.
  • Eintritt frei.

Zum Pressegespräch erwarten wir außerdem:

  • Peggy Parnass, langjährige Gerichtsreporterin
  • Christine Siegrot, Nebenklage-Anwältin beim Detmolder Prozess
  • Tobias Reckeweg und Frederik Clasmeier, Prozessbeobachter in Detmold
  • Norma van der Walde, VVN-BdA, Mahnwache auf dem Joseph-Carlebach-Platz am 9.11.2016
  • Georg Chodinski, Sprecher der VVN-BdA Hamburg und einige Überraschungsgäste.

Und wir freuen uns, wenn Sie am Pressegespräch teilnehmen, unsere Veranstaltung ankündigen und auch darüber berichten.

Kontakt zum Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.:
AuschwitzKomitee(iak)t-online.de
mobil: 0175 9 374 446 (Helga Obens)