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Das Präsidium des Internationalen Auschwitz Komitees

Das Präsidium des IAK besteht aus dem Präsidenten und derzeit acht Vizepräsidenten. Die Geschäftsstelle in Berlin wird vom Geschäftsführenden Vizepräsidenten geleitet.

 
Foto Roman Kent
Roman Kent 

Präsident

Roman Kent, New York

  • 1929 in Lodz, Polen, geboren. Nach dem Überfall Deutschlands auf Polen Deportation in das Lodzer Ghetto und später in die Konzentrationslager Auschwitz, Mertzbachtal, Dornau und Flossenbürg.
  • 1946 wurde er aufgrund eines Beschlusses der Regierung der USA (Displaced Person Act) im Rahmen einer "Kinder-Quote" in den USA aufgenommen.
  • Roman Kent lebt mit seiner Familie als Unternehmer in New York. Er ist Vorsitzender der "American Gathering of Jewish Holocaust Survivors" und Schatzmeister der "Jewish Claims Conference".
  • Seit 2011 Präsident des Internationalen Auschwitz Komitees.
Kazimierz Albin
Kazimierz Albin 

Vizepräsident

Kazimierz Albin, Warschau 

  • Jahrgang 1922,
  • Am 14. Juni 1940 als polnischer Widerstandskämpfer mit dem ersten Transport nach Auschwitz deportiert. Albin erhält die Nummer 118, sein Bruder trägt die Nummer 116.
  • 1943 gelingt ihm die Flucht aus dem Lager und er schließt sich in Krakau unter falschem Namen erneut der Widerstandsbewegung "Heimatarmee" an.
  • Nach dem Krieg Besuch der Technischen Hochschule, Diplom-Ingenieur für Flugzeugbau.
  • Lebt als Vorstandsmitglied von "Tonno-Gesellschaft zur Betreuung von Auschwitz" in Warschau.
 
Felix Kolmer
Felix Kolmer 

Vizepräsident

Prof. Felix Kolmer, Prag

  • 1922 in Prag geboren, als 19-jähriger nach Theresienstadt deportiert.
  • Häftling in Auschwitz und Friedland (Nebenlager von Groß-Rosen), Zwangsarbeit. Nach seiner Befreiung Studium: Professor für Physik.
  • Weltweite Forschungs- und Vortragstätigkeit (Akustik): Präsident der Theresienstadt-Initiative, Mitglied des Vorstandes der jüdischen Gemeinde Prag,
  • Kontinuierliches Engagement für die Entschädigung der Überlebenden Zwangsarbeiter und Häftlinge.
  • Zahlreiche Vorträge vor Schulklassen und Jugendlichen in Europa.
Raphaël Esrail
Raphaël Esrail 

Vizepräsident

Raphaël Esrail, Paris

  • Jahrgang 1925, in Lyon aufgewachsen.
  • Mit 11 Jahren schloss sich Raphaël einer jüdischen Pfadfindergruppe an: Die Idee der Pfadfinder prägte ihn und führte ihn schließlich in die Resistance.
  • Nach der Besetzung Lyons durch die Deutschen 1942 - spezialisierte sich Esrail in der Widerstandsbewegung auf das Fälschen von Papieren.
  • 1944 wurde der 19-jährige verhaftet und schließlich nach Auschwitz deportiert.
  • Am 18. Januar 1945 begann für ihn der "Todesmarsch": Am 1. Mai 1945 wurde er durch die Amerikaner in Dachau befreit.
  • Beruflich engagierte sich Raphaël Esrail als Ingenieur. Er ist verheiratet und hat eine Tochter und 2 Enkelkinder. Heute ist er Generalsekretär der Union des Déportés d'Auschwitz und aktiv in der Stiftung für die Erinnerung der Deportation und der Shoah in Paris.
  • Besondere Bedeutung hat für ihn seine Zusammenarbeit mit Geschichtslehrern und Jugendlichen in Schulen.
 
Henri Goldberg
Henri Goldberg 

Vizepräsident

Henri Goldberg, Brüssel

  • Henri Goldberg überlebte als "verstecktes, jüdisches Kind" die Nazi-Okkupation in Belgien.
  • Er lebt als Ingenieur in Brüssel.
  • Präsident der "Fondation Auschwitz"
Yefim G. Gologorskiy
Yefim G. Gologorskiy 

Vizepräsident

Prof. Yefim G. Gologorskiy, Moskau

  • als Kind Häftling im Ghetto von Mogilev-Podolski
  • Studium der Ingenieurwissenschaften
  • Heute Präsident der International Union of Public Associations of Jews - Former Prisioners of Facism, in der ehemalige Häftlinge von Ghettos und Konzentrationslagern aus Russland, der Ukraine, Belarus, Moldawien und Estland vertreten sind
  • Vorsitzender der Moscow Association of Jews-Former Prisioners of Ghettos and Concentration Camps
  • (Vom Präsidium berufen)
 
Marian Turski
Marian Turski 

Vizepräsident

Marian Turski, Warschau

  • Jahrgang 1926.
  • Journalist.
  • Mitglied im Internationalen Auschwitz Rat.
  • Vizepräsident des Jewish Historical Institute in Warschau.
  • 2012 Ernennung zum Offizier der französischen Ehrenlegion.
  • 1942 wurde er ins Ghetto von Łódź deportiert, von dort 1944 nach Auschwitz.
  • Er überlebte 1945 den Todesmarsch von Auschwitz nach Buchenwald.
Noah Klieger
Noah Klieger 

Vizepräsident

Noah Klieger, Tel Aviv

  • 1926 in Straßburg geboren
  • Mitte der 30er Jahre übersiedelte die Familie ins vermeintlich sichere Belgien.
  • Ab 1941 in einer jüdischen Widerstandsgruppe aktiv, die 300 jüdischen Kindern die Flucht in die Schweiz ermöglichte.
  • 1942 verhaftet – über das Lager Mechelen Deportation nach Auschwitz.
  • Januar 1945 Teilnahme an den „Todesmärschen“. 1945 in Ravensbrück befreit.
  • Übersiedlung nach Israel. Lebt in Tel Aviv und gilt als Doyen des israelischen Sportjournalismus. Bis heute als Zeitzeuge zahlreiche Gespräche mit Jugendlichen in vielen Ländern Europas.
 
Christoph Heubner
Christoph Heubner 

Geschäftsführender Vizepräsident

Christoph Heubner, Berlin

  • Jahrgang 1949.
  • Vize-Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung für die Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim/Auschwitz.
  • Im Juni 2004 vom polnischen Ministerpräsidenten Belka in den Internationalen Auschwitz Rat berufen, der die polnische Regierung berät und von Prof. Wladyslaw Bartoszewski geleitet wird.
  • Langjährige Vorbereitung und Betreuung von Auszubildenden der Volkswagen Coaching GmbH bei Seminaren und Erhaltungsarbeiten in der Gedenkstätte Auschwitz.
  • Als Autor zahlreiche Veröffentlichungen von Lyrik und Prosa.
  • 1998 Verleihung des Kavalierskreuzes des Verdienstordens der Republik Polen.
  • 2003 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Im Januar 2005 vom polnischen Staatspräsidenten mit dem Offizierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen geehrt.
 
Noach Flug
Noach Flug 

Ehrenpräsident

Noach Flug, Jerusalem sel.A.

  • 1925 in Łódź, Polen geboren
  • 1939 "Umsiedlung" der Familie ins Lodzer Ghetto, Zwangsarbeit.
  • August 1944 Deportation nach Auschwitz, Groß-Rosen, Mauthausen und Ebensee. In Ebensee befreit durch amerikanische Truppen am 6. Mai 1945.
  • Nach dem Krieg Schulabschluss in Łódź und Studium der Ökonomie in Łódź und Warschau.
  • 1958 mit Frau und zwei Töchtern Einwanderung nach Israel.
  • Bis zur Pensionierung 1987 Tätigkeit als Ökonom und Diplomat, u. a. in Zürich und Bonn.
  • Mitglied des Vorstandes von Yad Vashem und AMCHA, Generalsekretär der W.J.R.O.
  • Seit 2003 Vorsitzender der Organisation der Holocaust-Überlebenden in Israel.
  • Von 2002 bis 2011 Präsident des Internationalen Auschwitz Komitees.
  • Gestorben am 11. August 2011 in Jerusalem.
Julius Goldstein
Julius Goldstein 

Ehrenpräsident

Julius Goldstein, Berlin sel.A.

  • geboren am 3. November 1914, gestorben 24. September 2007,
  • 1933 als Jude und Kommunist aus Deutschland vertrieben, ging über Luxemburg, Frankreich und Palästina nach Spanien: Kampf in den Internationalen Brigaden gegen den Franco-Faschismus. Nach dem Sieg Francos in Frankreich interniert, nach der deutschen Besetzung an die Nazis ausgeliefert und nach Auschwitz deportiert. Am 17. Januar 1945 aus Auschwitz evakuiert: "Todesmarsch" nach Buchenwald.
  • Nach dem Krieg politisches Engagement im Ruhrgebiet.
  • 1951 Übersiedlung in die DDR. Bis 1978 Journalist und Intendant des Rundfunksenders "Stimme der DDR".
  • Seit 1976 Vizepräsident des IAK.
  • 1996 zum Ehrenbürger Spaniens ernannt.
  • Seit 2003 Ehrenpräsident des IAK.
  • 2005 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.
  • Bis zuletzt Vortragstätigkeit vor Schulklassen, in Jugendzentren und bei zahlreichen politischen Veranstaltungen.