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27.10.2025

IAK Präsidiumssitzung 16.-19.10-2025 in München

 
 
16.-19.10.2025: IAK Präsidiumssitzung in München

16.-19.10.2025: IAK Präsidiumssitzung in München

 

 

 

Delegierte aus Israel, Polen, Italien, Belgien, der tschechischen Republik und Deutschland nahmen an der Sitzung des Präsidiums des Internationalen Auschwitz Komitees teil, die vom 16. bis zum 19. Oktober in München stattfand und mit einer Begegnung mit dem Bayerischen Staatsminister für internationale und europäische Fragen Eric Beißwenger in der Bayerischen Staatskanzlei eröffnet wurde.

In dem Gespräch betonte Eva Umlauf als Präsidentin des IAK besonders die Notwendigkeit einer radikalen Ablehnung von jeder Zusammenarbeit mit rechtsextremen Parteien in Europa durch die Parteien der demokratischen Mitte. Es läge jenseits ihrer Vorstellungskraft und Akzeptanz, dass in Europa Parteien Zugriff auf politische Entscheidungen bekämen, die jener Ideologie nahestünden, die ihre Familie, DEutschland und Europa schon einmal in den Abgrund gerissen hätten.

Minister Beißwenger bekräftigte die klare Haltung der bayerischen Staatsregierung: Eine Zusammenarbeit mit der AfD sei völlig undenkbar und ausgeschlossen.
Während der Präsidiumssitzung selbst informierten die Delegierten über die Situation der Auschwitz- und Holocaust Überlebenden und die politische Situation in ihren jeweiligen Ländern.

Die Präsidiumsmitglieder waren sich besonders der nachwievor angespannten und schwierigen Lage der Holocaust -Überlebenden und ihrer Nachkommen in Israel bewußt. Jede politische Entscheidung, die den Menschen in Nahost Frieden und ein Ende der Diktatur der Hamas näher bringe sei eine gute Entscheidung, die die Demokratie in Israel und das Leben der Menschen in Israel sicherer machen werde.

Die Präsidentin berichtete von ihrem Aufenthalt in der Slowakei und der Begegnung mit jungen Künstlerinnen und Künstlern, die vor allem für junge Menschen ein Theaterstück entwickelt haben, das von der Deportation der ersten Gruppe jüdischer Mädchen und junger Frauen aus der Slowakei nach Auschwitz erzählt.

Jerome Déodat berichtete über die Arbeit  der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim/Auschwitz: Das Interesse junger Menschen aus vielen europäischen Ländern die Geschichte von Auschwitz und dessen Ursachen kennenzulernen sei nachwievor hoch. Auch im Jahr 2025 verzeichne die IJBS und Die Gedenkstätte Auschwitz enorme Besucherzahlen. Für die IJBS sei nachwievor die Zusammenarbeit mit den gemeinsamen Jugendprojekten des Internationalen Auschwitz Komitees und der Volkswagen AG sowohl finanziell als auch inhaltlich von essentieller Bedeutung.