
Berlin-Wahl 2026: Die AfD bleibt laut Hochrechnung bei 15,7 Prozent. Auschwitz-Überlebende und IAK-Präsidentin Dr. Eva Umlauf sieht darin ein Signal der demokratischen Mehrheit und mahnt zugleich eine klare Abgrenzung von Antisemitismus an. Quelle: ARD/infratest dimap.
Angesichts der vorläufigen Ergebnisse bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin betonte in München die Auschwitz-Überlebende und Präsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees Dr. Eva Umlauf:
"Es beruhigt mich etwas, dass die AfD in Berlin nicht zu ähnlichen Höhenflügen angesetzt hat, wie in Sachsen Anhalt oder auch in Mecklenburg-Vorpommern. Es gibt in der Hauptstadt eine grosse demokratische Mehrheit von Menschen, die den wahren Charakter dieser Partei erkannt hat und der AfD die rote Karte zeigt. Umso wichtiger ist es jetzt, dass die Linke als Gewinnerin der Wahl sich von allen antisemitischen Kräften innerhalb der Partei distanziert und trennt. Nur so wird die zukünftige Regierende Bürgermeisterin ihre Glaubwürdigkeit als Repräsentantin der deutschen Hauptstadt herstellen können."