IAK :: Erinnern an gestern, Verantwortung für morgen

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Aktuell

Herzlich willkommen beim Internationalen Auschwitz Komitee

Das Internationale Auschwitz Komitee ist ein Zusammenschluss von Auschwitz-Überlebenden und ihren Organisationen. Im Internationalen Auschwitz Komitee sind Organisationen, Stiftungen und Holocaust-Überlebende aus 19 Ländern vereinigt. Die Geschäftsstelle des IAK ist in Berlin angesiedelt. Der amtierende Präsdient des IAK ist Roman Kent, der nach dem Holocaust in die USA emigrierte.

 

70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau

Auftrag für die Zukunft

Was bleibt vom Gedenken zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau?

Der Besuch von Auschwitz-Überlebenden beim Papst. Sie überreichten ihm die Gabe der Erinnerung – das auf dem Kopf gestellte „B“ aus der widerwärtigen Inschrift „Arbeit macht frei“ in Auschwitz.
 
Es bleibt die emotional überwältigende Veranstaltung am 26. Januar in der Urania in Berlin mit Kanzlerin Angela Merkel und den bewegenden Reden der Überlebenden Eva Fahidi und Marian Turski. Und den berührenden Erlebnisberichten junger Menschen, die in den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau mitgeholfen haben, die Orte des Erinnerns zu bewahren: Die Auszubildende Sarah Nonnenmacher von VW aus Deutschland, die polnische Berufsschülerin Alexandra Waluch und der junge israelische Pädagoge Joshua Weiner.

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Angela Merkel bei ihrer Rede am 26.1.2015 in der Berliner Urania © Boris Buchholz / IAK

Gedenkveranstaltung des IAK am 26.1.2015, Berlin

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Auschwitz-Überlebenden Eva Fahidi und Marian Turski sprachen bei Gedenkveranstaltung des IAK

"Verbrechen an der Menschheit verjähren nicht", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am 26.1.2015 in der Berliner Urania vor 800 Gästen den Überlebenden zu. Das Internationale Auschwitz Komitee hatte zur Gedenkveranstaltung anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz geladen. Eva Fahidi sagte: "Uns selbst ist der Tod schon nahe und wir können immer noch den unwürdigen Tod unserer Vorgänger nicht vergessen." Ihre Rede wurde mit stehendenden Ovationen gewürdigt. Den Bericht, die Reden, die Bilder, das Lied: Mehr lesen

70 Jahre Befreiung von Auschwitz

70 Jahre Befreiung von Auschwitz

Das IAK-Spezial zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Wir berichten, von den Aktivitäten und Veranstaltungen des Internationalen Auschwitz Komitees zum 70. Jahrestag – zum IAK-Spezial

  • Bericht über die IAK-Gedenkveranstaltung am 26. Januar in Berlin  Mehr lesen
  • Ausstellung "Vergiss Deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz" am 22. Januar eröffnet  Mehr lesen
  • Überlebende ehren Papst Franziskus  Mehr lesen
  • "Wo war der Mensch?" Interview mit Christoph Heubner  Mehr lesen
  • Die Geschichte der Todesmärsche  Mehr lesen
 
Eva Fahidi bei ihrer Rede am 26.1.2015 in Berlin © Boris Buchholz / IAK

Rede von Eva Fahidi am 26. Januar 2015 in Berlin

"Wir wissen, wie der Hass die menschliche Seele zerstört."

"Meine kleine Schwester Gilike war elf Jahre alt. Sie hat genau so einen deutschen Schäferhund wie die SS. Der Hund von Gilike hieß Muki. Ich sehe Gilike bei der Ankunft nach Auschwitz-Birkenau, wie sie sich erfreut bei dem Anblick der vielen schönen gepflegten Hunde, bei den Wachmännern auf der Rampe und auf dem Weg zum Krematorium. Freundlich wollte sie einen streicheln. „Sei vorsichtig“, musste Mutti warnend sagen. „Gib acht Gilike, der ist nicht dein Muki.“  Mehr lesen

Papst Franziskus mit Felix Kolmer im Gespräch © André Goldstein

Papst Franziskus empfing Auschwitz-Überlebende

Überlebende ehren Papst Franziskus mit der Skulptur des IAK, der "Gabe der Erinnerung"

Am 7. Januar 2015 übergaben in Rom Überlebende des Vernichtungslagers Auschwitz die "Gabe der Erinnerung" anläßlich des 70. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz an Papst Franziskus. Felix Kolmer, KZ-Überlebender und Vizepräsident des IAK: "Die Begegnung mit dem Papst ist eine Ehre für uns. Wir werden uns gemeinsam daran erinnern, was in Auschwitz geschehen ist und wofür wir Zeugen sind." Mehr lesen

 
Roman Kent, President of the International Auschwitz Committee © Boris Buchholz

Roman Kent, Auschwitz-Überlebender und IAK-Präsident

Verfolgung von Naziverbrechen – eine unmißverständliche Warnung

Eine Verjährung für die ungeheuren Naziverbrechen gegen die Menschlichkeit – das darf es niemals geben. Jeder Beteiligte muss zur Rechenschaft gezogen werden. Kein Täter darf davonkommen. Auch wer sich jahrelang vor der Justiz verstecken konnte, soll nie die Gewissheit haben, bis zum Ende des Lebens unbehelligt und unerkannt zu bleiben. 
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Teilnehmer der Pressekonferenz Januar 2009

Im Wortlaut: Das Vermächtnis der Überlebenden

Erinnerung bewahren – authentische Orte erhalten – Verantwortung übernehmen

25. Januar 2009: Überlebende der deutschen Konzentrationslager beschließen 2009 als Ergebnis einer internationalen Konferenz in Berlin das "Vermächtnis der Überlebenden". Wir dokumentieren das Zeitdokument im Wortlaut:  Mehr Lesen

 
Eva Pusztai-Fahidi am 11.9.2014 bei einer Veranstaltung des Internationalen Auschwitz Komitees in Berlin © Boris Buchholz

Ermittlungen gegen SS-Mann

Eva Pusztai-Fahidi: "Einmal will ich in einem deutschen Gerichtssaal stehen und sagen, was ich gesehen habe"

Die 90-jährige Auschwitz-Überlebende Eva Pusztai ist Nebenklägerin in dem hoffentlich bald stattfindenden Prozess gegen Oskar Gröning, gegen den jetzt wegen Beihilfe zum Mord in mindestens 300.000 Fällen ermittelt wird: "Wir sind in der Vergangenheit im Blick auf die Gerechtigkeit, die uns zusteht, von Deutschland bitter enttäuscht worden."  Mehr lesen

Nyamata Memorial Site, skulls. Nyamata, Rwanda | © Fanny Schertzer

20 Jahre nach Ruanda

Das erneute elementare Versagen der Welt

Die Überlebenden von Auschwitz empfinden tiefes Mitgefühl und Solidarität mit den Opfern des Genozids in Ruanda vor 20 Jahren. „Jeden Abend lieferte das Fernsehen die Bilder der Massaker in die Wohnzimmer der Welt, die weiterhin schwieg und ebenso untätig blieb wie in Auschwitz." Mehr lesen

 
Ban Ki-moon in Auschwitz-Birkenau © Bernd Oertwig / Internationales Auschwitz Komitee

18.11.2013: Ban Ki-moon besuchte Auschwitz-Birkenau

Zeichen gegen Intoleranz und Rassismus: "Jede Person zählt"

Am Montag dem 18.11. besuchte der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Christoph Heubner, Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees erklärte: "Auschwitz liegt wie ein Vergrößerungsglas über der Welt, das zeigt, wo Rassismus und Intoleranz enden, wenn sich Gesellschaften nicht wehren." Mehr lesen

Bundespräsident Joachim Gauck

Grußwort von Bundespräsident Joachim Gauck

"Ich sage für mein Land: Ja, wir werden sprechen."

"Der Verlust der Zeugen ist schwer zu ertragen ... Wir bringen unsere Entschlossenheit zum Ausdruck: Wir werden nicht aufhören, mitzuleiden, mitzufühlen, zu trauern; nicht aufhören, an der Seite des Staates Israel zu stehen; nicht aufhören auch, in Deutschland und Europa wachsam und entschlossen zu sein."  Mehr lesen