IAK :: Erinnern an gestern, Verantwortung für morgen

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Aktuell

Herzlich willkommen beim Internationalen Auschwitz Komitee

Das Internationale Auschwitz Komitee ist ein Zusammenschluss von Auschwitz-Überlebenden und ihren Organisationen. Im Internationalen Auschwitz Komitee sind Organisationen, Stiftungen und Holocaust-Überlebende aus 19 Ländern vereinigt. Die Geschäftsstelle des IAK ist in Berlin angesiedelt. Der amtierende Präsdient des IAK ist Roman Kent, der nach dem Holocaust in die USA emigrierte.

 
Sea-Lavender: Eva Fahidi und Emese Cuhorka tanzen

71. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Éva Fahidi, The Symptoms (Budapest), Deutsche Erstaufführung: Sea-Lavender oder Die Euphorie des Seins, Sonntag, 24.1., 19:30 Uhr

Éva Fahidi, jüdisch-ungarische Auschwitz-Überlebende, und die Tänzerin Emese Cuhorka in einem biografischen Tanztheaterstück. Éva Fahidi: „Ich rede meinen Holocaust aus mir heraus. Täte ich es nicht, wäre ich im Irrenhaus. Mit dem Tanz kann man sich ganz genau ausdrücken.“ Am 24. Januar kommt das Tanzduett anläßlich des 71. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz in Berlin auf die Bühne. Schirmherr der Veranstaltung ist Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. Mehr lesen

Szenische Lesung zur Erinnerung an Felka Platek und Felix Nussbaum © Boris Buchholz

71. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

» Ich sehe Hunde, die an der Leine reißen « Szenische Lesung zur Erinnerung an Felka Platek und Felix Nussbaum

In Vorbereitung auf die Ausstellung „Kunst aus dem Holocaust“ im Deutschen Historischen Museum und aus Anlass des 71. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz laden das Internationale Auschwitz Komitee, das Auswärtige Amt, die Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund und das Deutsche Historische Museum zur szenischen Lesung mit Eva-Maria Kurz und Gerd Grasse ein. Die Veranstaltung zur Erinnerung an Felka Platek und Felix Nussbaum findet am 22. Januar 2016 um 18 Uhr statt.  Zur Einladung  Zum Bericht

 
Bild: Lasst unsere Bilder nicht sterben!

71. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Ausstellung » Lasst unsere Bilder nicht sterben! «

Atemlos und unmißverständlich sticht einer der letzten Sätze des Malers Felix Nussbaum in unsere Gegenwart und in alle Zukunft: „Wenn ich untergehe, laßt meine Bilder nicht sterben!“ Anlässlich des 71. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz erinnern wir an das Künstlerpaar Felka Platek und Felix Nussbaum, die in Auschwitz umgebracht wurden. Die Ausstellung nähert sich ihrer beider Lebensgeschichten an, so wie es die polnische Schülerin Joanna Durkacz beim Betrachten ihres Werkes formuliert hat: „Die ganze Welt soll von diesen beiden Menschen und ihren Bildern wissen.“ Eröffnung: 26. Januar 2016, 17:30 Uhr  Zur Einladung   Zum Bericht

Signet Internationale Jugendbegegnungsstätte

1986 – 2016

Jubiläumsjahr: Die Internationale Jugendbegegnungstätte Oswiecim / Auschwitz wird 30 Jahre alt

Die ersten Pläne für eine Jugendbegegnungstätte in Oswiecim entstanden schon in den 1970er Jahren. Es dauerte bis 1986 bis die IJBS ihre Türen für Jugendliche aus aller Welt öffnen konnte. Heute ist das Haus ein Ort der deutsch-polnischen und der internationalen Begegnung. So wie es im Slogan des Hauses ausgedrückt wird. A house to live. A Place to learn. Mehr lesen

 
Briefmarke zu Ehren Wdalyslaw Bartoszeskis

Polnische Post ehrt Wladyslaw Bartoszewski

„Es lohnt sich, anständig zu sein.“

Mit diesen Worten, die Wladyslaw Bartoszewski bei vielen Gelegenheiten als seine zentrale Lebenserfahrung formuliert hat und die in Polen fast zu einem geflügelten Wort geworden sind, hat die polnische Post im November 2015 den ehemaligen Auschwitz-Häftling und polnischen Außenminister Wladyslaw Bartoszewski geehrt. Sein Lebensmotto hat gerade in diesen Tagen nichts an Aktualität und Aufforderung verloren: Das Lächeln Bartoszewskis macht Mut ...  Zur Gesamtansicht des Briefmarkenbogens

Wdalyslaw Bartoszeski 2006 © Mariusz Kubik

Zum Tod von Wladyslaw Bartoszewski

Ein großer polnischer Patriot, ein großer Europäer und ein wunderbarer Mensch

Zum Tode Wladyslaw Bartoszewskis betonte in Oswiecim / Auschwitz Christoph Heubner, der Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees: "Jede Begegnung mit ihm war eine Bereicherung, er strahlte Lebensfreude aus, sein Interesse an den Menschen, ihren Wurzeln, ihrem Leiden und ihren Hoffnungen und Träumen war berührend und motivierend. Die Auschwitz-Überlebenden in aller Welt verlieren mit ihm einen wichtigen Fürsprecher und Freund." Mehr lesen 

 
Eva Fahidi bei ihrer Rede am 26.1.2015 in Berlin © Boris Buchholz / IAK

Rede von Eva Fahidi am 26. Januar 2015 in Berlin

"Wir wissen, wie der Hass die menschliche Seele zerstört."

"Meine kleine Schwester Gilike war elf Jahre alt. Sie hat genau so einen deutschen Schäferhund wie die SS. Der Hund von Gilike hieß Muki. Ich sehe Gilike bei der Ankunft nach Auschwitz-Birkenau, wie sie sich erfreut bei dem Anblick der vielen schönen gepflegten Hunde, bei den Wachmännern auf der Rampe und auf dem Weg zum Krematorium. Freundlich wollte sie einen streicheln. „Sei vorsichtig“, musste Mutti warnend sagen. „Gib acht Gilike, der ist nicht dein Muki.“  Mehr lesen

Foto Papst-Audienz im Januar 2015

Weltjugendtag der katholischen Kirche 2016 in Krakau

Auschwitz-Überlebende laden Papst ein, gemeinsam mit ihm und jungen Menschen aus aller Welt Auschwitz zu besuchen

In einem Brief an Papst Franziskus laden Auschwitz-Überlebende ihn und junge Menschen anlässlich des Weltjugendtages 2016 in Krakau zum gemeinsamen Gedenken nach Auschwitz ein. Im Januar diesen Jahres gewährte Papst Franziskus einer Gruppe von Auschwitz-Überlebenden und Jugendlichen eine Audienz in Rom. An diese Begegnung – die Überlebenden übergaben bei diesem Treffen dem Papst das "B", die Skulptur des IAK – knüpft der Brief an.  Mehr lesen

 
Roman Kent, President of the International Auschwitz Committee © Boris Buchholz

Roman Kent, Auschwitz-Überlebender und IAK-Präsident

Verfolgung von Naziverbrechen – eine unmißverständliche Warnung

Eine Verjährung für die ungeheuren Naziverbrechen gegen die Menschlichkeit – das darf es niemals geben. Jeder Beteiligte muss zur Rechenschaft gezogen werden. Kein Täter darf davonkommen. Auch wer sich jahrelang vor der Justiz verstecken konnte, soll nie die Gewissheit haben, bis zum Ende des Lebens unbehelligt und unerkannt zu bleiben. 
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Teilnehmer der Pressekonferenz Januar 2009

Im Wortlaut: Das Vermächtnis der Überlebenden

Erinnerung bewahren – authentische Orte erhalten – Verantwortung übernehmen

25. Januar 2009: Überlebende der deutschen Konzentrationslager beschließen 2009 als Ergebnis einer internationalen Konferenz in Berlin das "Vermächtnis der Überlebenden". Wir dokumentieren das Zeitdokument im Wortlaut:  Mehr Lesen

 
Ban Ki-moon in Auschwitz-Birkenau © Bernd Oertwig / Internationales Auschwitz Komitee

18.11.2013: Ban Ki-moon besuchte Auschwitz-Birkenau

Zeichen gegen Intoleranz und Rassismus: "Jede Person zählt"

Am Montag dem 18.11. besuchte der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Christoph Heubner, Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees erklärte: "Auschwitz liegt wie ein Vergrößerungsglas über der Welt, das zeigt, wo Rassismus und Intoleranz enden, wenn sich Gesellschaften nicht wehren." Mehr lesen

Bundespräsident Joachim Gauck

Grußwort von Bundespräsident Joachim Gauck

"Ich sage für mein Land: Ja, wir werden sprechen."

"Der Verlust der Zeugen ist schwer zu ertragen ... Wir bringen unsere Entschlossenheit zum Ausdruck: Wir werden nicht aufhören, mitzuleiden, mitzufühlen, zu trauern; nicht aufhören, an der Seite des Staates Israel zu stehen; nicht aufhören auch, in Deutschland und Europa wachsam und entschlossen zu sein."  Mehr lesen