IAK :: Erinnern an gestern, Verantwortung für morgen

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Aktuell

Herzlich willkommen beim Internationalen Auschwitz Komitee

Das Internationale Auschwitz Komitee ist ein Zusammenschluss von Auschwitz-Überlebenden und ihren Organisationen. Im Internationalen Auschwitz Komitee sind Organisationen, Stiftungen und Holocaust-Überlebende aus 19 Ländern vereinigt. Die Geschäftsstelle des IAK ist in Berlin angesiedelt. Der amtierende Präsdient des IAK ist Roman Kent, der nach dem Holocaust in die USA emigrierte.

 

70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau

Auftrag für die Zukunft

Was bleibt vom Gedenken zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau?

Der Besuch von Auschwitz-Überlebenden beim Papst. Sie überreichten ihm die Gabe der Erinnerung – das auf dem Kopf gestellte „B“ aus der widerwärtigen Inschrift „Arbeit macht frei“ in Auschwitz.
 
Es bleibt die emotional überwältigende Veranstaltung am 26. Januar in der Urania in Berlin mit Kanzlerin Angela Merkel und den bewegenden Reden der Überlebenden Eva Fahidi und Marian Turski. Und den berührenden Erlebnisberichten junger Menschen, die in den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau mitgeholfen haben, die Orte des Erinnerns zu bewahren: Die Auszubildende Sarah Nonnenmacher von VW aus Deutschland, die polnische Berufsschülerin Alexandra Waluch und der junge israelische Pädagoge Joshua Weiner.

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Foto Papst-Audienz im Januar 2015

Weltjugendtag der katholischen Kirche 2016 in Krakau

Auschwitz-Überlebende laden Papst ein, gemeinsam mit ihm und jungen Menschen aus aller Welt Auschwitz zu besuchen

In einem Brief an Papst Franziskus laden Auschwitz-Überlebende ihn und junge Menschen anlässlich des Weltjugendtages 2016 in Krakau zum gemeinsamen Gedenken nach Auschwitz ein. Im Januar diesen Jahres gewährte Papst Franziskus einer Gruppe von Auschwitz-Überlebenden und Jugendlichen eine Audienz in Rom. An diese Begegnung – die Überlebenden übergaben bei diesem Treffen dem Papst das "B", die Skulptur des IAK – knüpft der Brief an.  Mehr lesen

Headlines zum Gröning-Prozess / Collage © IAK

Aargauer Zeitung zum Prozess gegen Oskar Gröning

«93-jähriger ex-KZ-Mann sollte seine ganze Schuld anerkennen»

Christoph Reichmuth, Autor der Schweizer Aargauer Zeitung, interviewte den Exekutiv-Vizepräsidenten des IAK, Christoph Heubner, zum Auftakt des Gröning-Prozesses. Auf die Frage, ob die Reue des Angeklagten zu seiner "moralischen Mitschuld" glaubhaft sei, erklärte Christoph Heubner: "Jedes Zusatzwort zu dem Begriff «Schuld» ist in meinen Augen eine Relativierung. Hier soll «moralisch» heissen: Eine reale, juristische Schuld trage ich nicht. Auschwitz aber war ein Mordsystem, und Gröning hat in diesem System eine Funktion gehabt. Er war nötig, um dieses Verbrechersystem aufrechtzuerhalten." Lesen Sie das ganze Interview

 
Wdalyslaw Bartoszeski 2006 © Mariusz Kubik

Zum Tod von Wladyslaw Bartoszewski

Ein großer polnischer Patriot, ein großer Europäer und ein wunderbarer Mensch

Zum Tode Wladyslaw Bartoszewskis betonte in Oswiecim / Auschwitz Christoph Heubner, der Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees: "Jede Begegnung mit ihm war eine Bereicherung, er strahlte Lebensfreude aus, sein Interesse an den Menschen, ihren Wurzeln, ihrem Leiden und ihren Hoffnungen und Träumen war berührend und motivierend. Die Auschwitz-Überlebenden in aller Welt verlieren mit ihm einen wichtigen Fürsprecher und Freund." Mehr lesen 

Angela Merkel bei ihrer Rede am 26.1.2015 in der Berliner Urania © Boris Buchholz / IAK

Gedenkveranstaltung des IAK am 26.1.2015, Berlin

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Auschwitz-Überlebenden Eva Fahidi und Marian Turski sprachen bei Gedenkveranstaltung des IAK

"Verbrechen an der Menschheit verjähren nicht", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am 26.1.2015 in der Berliner Urania vor 800 Gästen den Überlebenden zu. Das Internationale Auschwitz Komitee hatte zur Gedenkveranstaltung anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz geladen. Eva Fahidi sagte: "Uns selbst ist der Tod schon nahe und wir können immer noch den unwürdigen Tod unserer Vorgänger nicht vergessen." Ihre Rede wurde mit stehendenden Ovationen gewürdigt. Den Bericht, die Reden, die Bilder, das Lied: Mehr lesen

 
Eva Fahidi bei ihrer Rede am 26.1.2015 in Berlin © Boris Buchholz / IAK

Rede von Eva Fahidi am 26. Januar 2015 in Berlin

"Wir wissen, wie der Hass die menschliche Seele zerstört."

"Meine kleine Schwester Gilike war elf Jahre alt. Sie hat genau so einen deutschen Schäferhund wie die SS. Der Hund von Gilike hieß Muki. Ich sehe Gilike bei der Ankunft nach Auschwitz-Birkenau, wie sie sich erfreut bei dem Anblick der vielen schönen gepflegten Hunde, bei den Wachmännern auf der Rampe und auf dem Weg zum Krematorium. Freundlich wollte sie einen streicheln. „Sei vorsichtig“, musste Mutti warnend sagen. „Gib acht Gilike, der ist nicht dein Muki.“  Mehr lesen

Papst Franziskus mit Felix Kolmer im Gespräch © André Goldstein

Papst Franziskus empfing Auschwitz-Überlebende

Überlebende ehren Papst Franziskus mit der Skulptur des IAK, der "Gabe der Erinnerung"

Am 7. Januar 2015 übergaben in Rom Überlebende des Vernichtungslagers Auschwitz die "Gabe der Erinnerung" anläßlich des 70. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz an Papst Franziskus. Felix Kolmer, KZ-Überlebender und Vizepräsident des IAK: "Die Begegnung mit dem Papst ist eine Ehre für uns. Wir werden uns gemeinsam daran erinnern, was in Auschwitz geschehen ist und wofür wir Zeugen sind." Mehr lesen

 
Roman Kent, President of the International Auschwitz Committee © Boris Buchholz

Roman Kent, Auschwitz-Überlebender und IAK-Präsident

Verfolgung von Naziverbrechen – eine unmißverständliche Warnung

Eine Verjährung für die ungeheuren Naziverbrechen gegen die Menschlichkeit – das darf es niemals geben. Jeder Beteiligte muss zur Rechenschaft gezogen werden. Kein Täter darf davonkommen. Auch wer sich jahrelang vor der Justiz verstecken konnte, soll nie die Gewissheit haben, bis zum Ende des Lebens unbehelligt und unerkannt zu bleiben. 
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Teilnehmer der Pressekonferenz Januar 2009

Im Wortlaut: Das Vermächtnis der Überlebenden

Erinnerung bewahren – authentische Orte erhalten – Verantwortung übernehmen

25. Januar 2009: Überlebende der deutschen Konzentrationslager beschließen 2009 als Ergebnis einer internationalen Konferenz in Berlin das "Vermächtnis der Überlebenden". Wir dokumentieren das Zeitdokument im Wortlaut:  Mehr Lesen

 
Eva Pusztai-Fahidi am 11.9.2014 bei einer Veranstaltung des Internationalen Auschwitz Komitees in Berlin © Boris Buchholz

Ermittlungen gegen SS-Mann

Eva Pusztai-Fahidi: "Einmal will ich in einem deutschen Gerichtssaal stehen und sagen, was ich gesehen habe"

Die 90-jährige Auschwitz-Überlebende Eva Pusztai ist Nebenklägerin in dem hoffentlich bald stattfindenden Prozess gegen Oskar Gröning, gegen den jetzt wegen Beihilfe zum Mord in mindestens 300.000 Fällen ermittelt wird: "Wir sind in der Vergangenheit im Blick auf die Gerechtigkeit, die uns zusteht, von Deutschland bitter enttäuscht worden."  Mehr lesen

Nyamata Memorial Site, skulls. Nyamata, Rwanda | © Fanny Schertzer

20 Jahre nach Ruanda

Das erneute elementare Versagen der Welt

Die Überlebenden von Auschwitz empfinden tiefes Mitgefühl und Solidarität mit den Opfern des Genozids in Ruanda vor 20 Jahren. „Jeden Abend lieferte das Fernsehen die Bilder der Massaker in die Wohnzimmer der Welt, die weiterhin schwieg und ebenso untätig blieb wie in Auschwitz." Mehr lesen

 
Ban Ki-moon in Auschwitz-Birkenau © Bernd Oertwig / Internationales Auschwitz Komitee

18.11.2013: Ban Ki-moon besuchte Auschwitz-Birkenau

Zeichen gegen Intoleranz und Rassismus: "Jede Person zählt"

Am Montag dem 18.11. besuchte der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Christoph Heubner, Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees erklärte: "Auschwitz liegt wie ein Vergrößerungsglas über der Welt, das zeigt, wo Rassismus und Intoleranz enden, wenn sich Gesellschaften nicht wehren." Mehr lesen

Bundespräsident Joachim Gauck

Grußwort von Bundespräsident Joachim Gauck

"Ich sage für mein Land: Ja, wir werden sprechen."

"Der Verlust der Zeugen ist schwer zu ertragen ... Wir bringen unsere Entschlossenheit zum Ausdruck: Wir werden nicht aufhören, mitzuleiden, mitzufühlen, zu trauern; nicht aufhören, an der Seite des Staates Israel zu stehen; nicht aufhören auch, in Deutschland und Europa wachsam und entschlossen zu sein."  Mehr lesen