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Pressemitteilung des Internationalen Auschwitz Komitees

04.03.2024

IAK kritisiert geplante TV-Diskussion des Thüringer CDU Vorsitzenden Mario Voigt mit dem Thüringer AfD Spitzenkandidaten Björn Höcke am 11. April

 
 
Thüringer CDU-Vorsitzender Mario Voigt (links) Thüringer AfD-Spitzenkandidat Björn Höcke, Foto: dpa/Martin Schutt

Thüringer CDU-Vorsitzender Mario Voigt (links) Thüringer AfD-Spitzenkandidat Björn Höcke, Foto: dpa/Martin Schutt

 

 

 

Zur geplanten Wahlkampf-Diskussion zwischen dem Thüringer CDU-Vorsitzenden Mario Voigt und dem Thüringer AfD-Spitzenkandidaten Björn Höcke am 11. April, dem Tag der Befreiung der Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora, betonte in Berlin Christoph Heubner, der Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees:

"Die Entscheidung des Thüringer CDU-Vorsitzenden, einem der bekanntesten Gallionsfiguren rechtsextremer Hetze in Europa ausgerechnet an diesem Gedenktag einen weithin beachteten Auftritt zu ermöglichen, mutet Überlebende des Holocaust politisch völlig instinktlos und makaber an.

Sie empfinden dies als Beschädigung der von allen demokratischen Parteien geförderten und geforderten Erinnerungskultur in Deutschland und auch als Beschädigung des Vertrauens, das zwischen Überlebenden der deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager und Thüringen und Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten entstanden ist."

 
 
 

Für Rückfragen / for further Information

Christoph Heubner

Exekutiv-Vizepräsident 

Internationales Auschwitz Komitee

Telefon: ++ 49 (030) 26 39 26 81